Inspiration und Zeitdruck

Ich mag Khorne nicht. Also optisch. Und da ist es vollkommen egal, ob wir von 40k oder AoS reden, diese Helme, die aussehen wie eine Mischung aus verunglücktem Elch und Karneval von Rio, finde ich einfach nicht schön. Dazu Schädel, tonnenweise Schädel und Spikey Bits. Gut, jedem seine Sammelleidenschaft, aber ich finde ganz persönlich, dass das im Design so überspitzt wird (ja, ja, ist alles etwas spitzer bei GW, schon klar), dass es eher unfreiwillig lächerlich und nicht brutal oder böse wirkt, so wie ich Khorne sehe. Daher sind es halt die Khorne-Banden, die mich aus allen Warhammer: Underworlds Banden am wenigsten reizen. Ich hätte halt gerne mehr den Henkerslook, düster und dreckig. Ob das jetzt der „richtige“ Stil ist, oder man als Spieler den vorgezeichneten Stil akzeptieren sollte, ist Geschmacks- bis Glaubenssache, da lasse ich mich gern auf Diskussionen ein. Ich finde, erlaubt ist, was gefällt und sollte jemals ein Mitspieler wegen eines Umbaus meckern, räume ich gerne meinen Stuhl.

Und worauf kann man sich als Hobbyist sowieso verlassen? Selbst wenn man vollkommen uninspiriert ist, es kommt immer jemand um die Ecke, der einen brillanten Umbau gemacht hat und öffnet einem die Augen. In diesem Fall stolperte ich auf Instagram über die Conversion von Chris aka @voodoo_conversions, der mit ziemlich entspannten Mitteln die Khorne-Flakes so höllisch schön gebaut hat, dass ich ihn schamlos kopieren musste. Daher: Blut für den Blutgott, auch in meiner Sammlung. Und das genau in dem Stil, der mir gut gefällt. Und da ich noch dazu noch eine kleine Revanche gegen die Shadespire-Zwerge offen habe (die ich dann letzte Woche doch nicht bekam, aber mir ausreichend Motivation eingehaucht hat), habe ich mich ausnahmsweise mit dem Umbauen und Malen mal beeilt und die vier Hübschen tatsächlich in drei Abenden fertigestellt, was für mich schon ein echter Rekord ist. Tadaa.

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