Diese Woche in unserer neuen Rubrik “Für den Haushalt”:
Wenn man keine Lust auf eine Biotonne hat – NatureMill
NatureMill – das ist eine Art übertakteter Kompostierer. Innerhalb von zwei Wochen macht das, mit 180 $ relativ günstige Gerät, aus bis zu 2,5 kg Essensresten am Tag sehr taugliche Blumenerde. Die kann man dann einfach in den Garten schmeissen, an Freunde verschenken oder zum kleinen Preis verkaufen wenn man mag.
Das Schöne daran ist: Weniger Müll in der Biotonne = weniger Fahrten die die Müllabfuhr zu machen hat = weniger CO2 und wenn man es mal so sieht, Abfallgebühren werden auch immer teurer.
Negativ: Im Wired.com Magazinreview schon ganz richtig erwähnt, das Saubermachen der Müllkammer ist auch nicht besser als eine Biotonne zu säubern und der Carbonfilter verhaut einem die CO2 Bilanz, aber wir wollen mal nicht so sein und hoffen auf ein Testexemplar.
Wir finden das Super und wenn der Barstand es zulässt werde ich mir demnächst einen zulegen.
Unter dem Banner eines BarCamps finden sich am 20ten Juni in Frankfurt in den Räumlichkeiten der IHK LOHAS, Nachhaltigkeitsjunkies, Blogger, Social Startups und andere Öko-Lifestyle Freunde zum dritten Greencamp.
Ausgerichtet wird das Greencamp von der Ideen- und Networkingbörse für neogrüne Start-Ups, namentlich Christoph Harrach, einem freiberuflichen LOHAS Consultant und Noel Klein-Reesink, Kommunikationswissenschaftler und CoAutor von KarmaKonsum.
Wer mehr wissen will, unter www.karmakonsum.de/greencamp gibt es umfassende Informationen, Bilder und Berichte über die ersten beiden Konferenzen 2007 und 2008 sowie verschiedenes Pressematerial zum lesen und weiterverteilen.
Ich würde gerne zum nächsten Greencamp kommen, leider fällt der Termin genau auf den des ersten Münchener GameCamps das ich mit initiiert habe, daher dann gerne nächstes Jahr oder jemand adaptiert das Konzept für München.
Und jetzt noch der Trailer der Konferenz von 2008, weil ich Trailer zu BarCamps einfach toll finde und schon der für das BarCamp Baltic so klasse war.
Was unsere Spielzeuge angeht, schauen wir Nerds viel auf die Funktion. Und auf die Form. Aber sollten wir nicht auch einfach mal auf Dinge wie Recyclebarkeit schauen?
Was das angeht, kennen viele bestimmt schon den “Guide to greener electronics” von Greenpeace, der gerade in seiner neuen, mittlerweile 11. Version herausgekommen ist.
Die Ergebnisse überraschen nur wenig, dass mein/unser Lieblings-Spielzeughersteller Apple mit allen Mitteln versucht, sein Image als “ungrün” in den Griff zu kriegen, freut auch. Zu tun ist aber immer noch sehr viel, um aus dem Mittelfeld irgendwo zwischen Elektroniksau und Umweltengel herauszukommen.
Die Frage, die sich mir stellt, ist nun: inwieweit stört das den Durchschnitts-iPod(oder -iPhone/-Mac etc.)träger? Und inwieweit sollte/muß es ihn stören?
Kann man sich darauf verlassen, dass “Apple da schon was machen wird”?
Oder sollte man zum Boykott der Äpfel aus Cupertino aufrufen?
Ich für meinen Teil jedenfalls täte mich, da bin ich ganz ehrlich, sehr schwer, Abstand von iPhone und MacBook zu nehmen, auch wenn mir das Thema am Herzen liegt.
Schwerer jedenfalls, als hätte ich ein Lenovo-Notebook, da haben die Äpfel einfach einen zu großen Suchtfaktor…
Heute in der Kategorie Nachhaltigkeit, der Ansatz aus Überschussprodukten und Abfällen Nahrung herzustellen bzw. den Abfall wieder in ein Produkt umzuwandeln mit möglichst geringer Schadstoffentwicklung. Schaut euch einfach das Video an, das erklärt auf faszinierende Weise wie “simpel” die Lösung unserer Abfallprobleme sein könnte.
Natürlich nur wenn genügend Leute auf die selbe Idee kommen und viel wichtiger, wenn wir als Verbraucher endlich lernen nicht nur auf den Preis, sondern eben auch auf das Woher und Wohin zu achten.