Nur soviel von uns, wir sind weder entführt worden noch ausgewandert noch hat uns unser Telekommunikationsanbieter die Leitung gekappt. Wir glauben noch immer an dieses Projekt, nur uns ist schlicht und ergreifend im Moment die Zeit ausgegangen. Blogposts kosten verdammt viel Arbeit, aber wir geloben Besserung.
Auch wenn es nur ein ganz billiges Regal ist, die inneren Werte sind es die zählen. Und natürlich das Gestickte oben drauf. Klasse Arbeit von Giant Jeans Parlor
Keine Sorge, es kommt nicht der Punkt an dem ich selber eines schreibe, ich möchte nur die Gelegenheit nutzen auf die wirklich nützlichen Manifeste zum Thema Entwicklung, Politik, Gesellschaft und Nachhaltigkeit hinweisen.
Da wäre das Manifest der Naturfreunde International anlässliche des 50ten Geburtstages der EU. Link
Des weiteren das Teuteburger Gourmet Manifest über gutes Essen, Lebensqualität und den Einkauf von Lebensmitteln. Link
Das Cluetrain Manifest über Kunden und Unternehmen, bzw. die Beziehung zwischen Beiden. Link
Wenn euch noch was einfällt, bitte einfach im Kommentarfeld angeben, Danke
Diese Woche in unserer neuen Rubrik “Für den Haushalt”:
Wenn man keine Lust auf eine Biotonne hat – NatureMill
NatureMill – das ist eine Art übertakteter Kompostierer. Innerhalb von zwei Wochen macht das, mit 180 $ relativ günstige Gerät, aus bis zu 2,5 kg Essensresten am Tag sehr taugliche Blumenerde. Die kann man dann einfach in den Garten schmeissen, an Freunde verschenken oder zum kleinen Preis verkaufen wenn man mag.
Das Schöne daran ist: Weniger Müll in der Biotonne = weniger Fahrten die die Müllabfuhr zu machen hat = weniger CO2 und wenn man es mal so sieht, Abfallgebühren werden auch immer teurer.
Negativ: Im Wired.com Magazinreview schon ganz richtig erwähnt, das Saubermachen der Müllkammer ist auch nicht besser als eine Biotonne zu säubern und der Carbonfilter verhaut einem die CO2 Bilanz, aber wir wollen mal nicht so sein und hoffen auf ein Testexemplar.
Wir finden das Super und wenn der Barstand es zulässt werde ich mir demnächst einen zulegen.
Wir sind im Moment an anderen Fronten beschäftigt und haben daher leider die GN etwas vernachlässigt. Aber keine Sorge, dieses Projekt wird es weiterhin geben. Wir haben noch eine Menge Artikel in der Pipeline. So long, stay tuned
Gerade auf Spreeblick eine flammende Rede für Schulen gelesen die nicht nur Stoff in ihre Schüler pressen um den Leistungsschnitt zu erreichen, sondern Schulen die bereit sind die ihnen anvertrauten jungen Menschen abseits völlig ausgetretener Pfade zu unterrichten. Sie vernetztes Denken zu lehren und Kreativität.
Wenn ich mir durchlese was Tanja Häusler in ihrer Jugend für eine Schulkarriere durchlebte kommen Erinnerung an meine eigene Zeit im Gymnasium hoch. Ich hätte mir jemanden gewünscht der mich im Rahmen der täglichen Routine an die Hand nimmt und der meine Interessen auch in der Schule fördert, nicht nur im freiwilligen Zusatzprogramm.
Weil nicht wichtig ist ob man alle binomischen Formeln beherrscht oder ob man alle physikalischen Grundgesetze auswendig kann oder ob man weiß welche Zeit auf die Bronzezeit folgte.
Stöbert auf alle Fälle mal durch das Profil von Larry Rosenstock, die Arbeit die er macht ist wirklich visionär.
Weitere Schulen und Leute die der aktuellen Bildungspolitik den Rücken kehren findet ihr in den Kurzfilmen auf der MobileLearning Institute Seite, gesammelt unter dem Titel “21 Century Education”.
Die Jungs von Bausteln.de haben sich die Mühe gemacht und die drei wichtigsten DIY/Baustler Manifeste ins Deutsche übersetzt und in ihr Wiki gestellt. Das Done-, das Repair- und das Makers Bill of Rights Manifest.
Unter dem Banner eines BarCamps finden sich am 20ten Juni in Frankfurt in den Räumlichkeiten der IHK LOHAS, Nachhaltigkeitsjunkies, Blogger, Social Startups und andere Öko-Lifestyle Freunde zum dritten Greencamp.
Ausgerichtet wird das Greencamp von der Ideen- und Networkingbörse für neogrüne Start-Ups, namentlich Christoph Harrach, einem freiberuflichen LOHAS Consultant und Noel Klein-Reesink, Kommunikationswissenschaftler und CoAutor von KarmaKonsum.
Wer mehr wissen will, unter www.karmakonsum.de/greencamp gibt es umfassende Informationen, Bilder und Berichte über die ersten beiden Konferenzen 2007 und 2008 sowie verschiedenes Pressematerial zum lesen und weiterverteilen.
Ich würde gerne zum nächsten Greencamp kommen, leider fällt der Termin genau auf den des ersten Münchener GameCamps das ich mit initiiert habe, daher dann gerne nächstes Jahr oder jemand adaptiert das Konzept für München.
Und jetzt noch der Trailer der Konferenz von 2008, weil ich Trailer zu BarCamps einfach toll finde und schon der für das BarCamp Baltic so klasse war.